Packtipps für den Rucksack

Packtipps für den Rucksack

Nachdem viele möglicherweise in diesem Sommer eher den Rucksack als den Koffer packen, haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie man denn seine sieben Sachen am geschicktesten im Rucksack verstaut. Dabei geht es nicht nur darum, dass alles Platz findet, sondern auch die optimale Gewichtsverteilung spielt eine wichtige Rolle.
Generell gilt, der Rucksack sollte maximal 20% bis 25% des eigenen Körpergewichts wiegen. Packen sollte man nach dem Prinzip: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!
Beim Wandern sollte der Schwerpunkt des Rucksacks dicht am Körper liegen, möglichst in Schulterhöhe. So befindet er sich nah am Schwerpunkt des Körpers und der Rucksack zieht beim Tragen nicht nach hinten. Liegen die beiden Schwerpunkte weiter auseinander, ist es entsprechend anstrengender, den Rucksack zu tragen.
Bei Touren in schwierigem Gelände sollten schwere Gegenstände weiter nach unten gepackt werden, also Richtung Körpermitte. So muss der Körper zwar stärker nach vorne gebeugt werden, jedoch wird man nicht so schnell aus dem Gleichgewicht gebracht und die Arme können beim Klettern uneingeschränkt bewegt werden.
Folgende Aufteilung ist für Rücksäcke zu empfehlen:

Bodenfach

Leichte Sachen wie Schlafsack oder Daunenjacke

Hauptfach

Ein Fach für alles – Kleidung, Hygieneartikel und Essen. Dabei ist eine geschickte Packweise hilfreich, um seine Sachen schnell griffbereit zu haben.

Seitentaschen

Schnell erreichbar und deswegen ideal zum Beispiel für den Müsliriegel zwischendurch. Auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung achten!

Deckelfach

Auch schnell erreichbar und vor allem für Leichtgewichte wie Wanderkarten, Handy, Lampe, Geldbeutel und Sonnenbrille geeignet.

Außen am Rucksack

Grundsätzlich sollte möglichst die gesamte Ausrüstung im Rucksack Platz finden. Nur in Ausnahmefällen wird der Platz außen genutzt – für sperrige, leichte Gegenstände wie Teleskopstöcke. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sie gut befestigt sind und nicht zur Stolperfalle werden.
Um den Überblick zu behalten, ist es empfehlenswert, Ausrüstung wie Kleidung, Hygieneartikel, Medizin, Essen, usw. in verschiedenfarbige Nylonsäckchen zu packen. So behält man leichter den Überblick und man findet sich schneller zurecht.

Das Wichtigste zum Schluss

Was natürlich auf keinen Fall fehlen darf – und zwar egal in welchem Fach es Platz findet – ist ein Erste-Hilfe-Set. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen die GARANTA Bergschutz-Versicherung. Diese sichert sie gegen die finanziellen Folgen nach Freizeitunfällen am Berg ab: schnell online abschließbar, endet automatisch ohne Kündigung, günstige Tarife ab
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Fotocredit: gettyimages / lzf